Provinz Pichincha, Provinz in den nördlichen Anden, Ecuador
Pichincha ist eine Verwaltungsregion in den nördlichen Anden Ecuadors, die Hochland in der Nähe der Hauptstadt Quito mit westlichen Tieflandgebieten verbindet. Die Zone deckt acht Kantone ab und reicht von Bergen bis zu niedrigeren landwirtschaftlichen Gebieten in Richtung der Küstenebene.
Die Gegend um den Vulkan Pichincha wurde im Mai 1822 zum Schauplatz einer Schlacht, die zur Unabhängigkeit Ecuadors von Spanien führte. Diese Auseinandersetzung veränderte die politische Ordnung der Region und legte den Grundstein für die moderne Verwaltung des Landes.
Die Bevölkerung Pichinchas umfasst Mestizen, indigene und afro-ecuadorianische Gemeinschaften, die sich auf acht Verwaltungskantone verteilen.
Der internationale Flughafen Mariscal Sucre in Quito bietet Verbindungen zu vielen Städten weltweit und dient als Haupttor für Reisen in dieser Region. Viele Besucher nutzen diesen Verkehrsknotenpunkt, um sowohl die Berggebiete als auch die westlichen Tieflandregionen zu erreichen.
Die Region beherbergt ausgedehnte Rosenplantagen, die hochwertige Blumen für den internationalen Markt produzieren und dem Land eine führende Rolle im weltweiten Blumenexport verschaffen. Diese Betriebe nutzen die günstigen Höhenlagen und das Klima, um ganzjährig Schnittblumen anzubauen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.