Antisana, Stratovulkan in der Cordillera Real, Ecuador.
Antisana ist ein Stratovulkan in der Cordillera Real im Osten Ecuadors, der sich auf 5758 Meter erhebt und einen Sockel von 13 Kilometern Breite besitzt. Gletscher bedecken die oberen Hänge und speisen Bäche, die in die umliegenden Täler fließen.
Der heutige Kegel bildete sich nach dem Zusammenbruch eines älteren Vulkans, der über 14.000 Jahre lang aktiv war. Die letzte bedeutende Eruption ereignete sich im 19. Jahrhundert, als Asche über die Region fiel.
Der Name stammt aus der Sprache der Cañari und bedeutet dunkler Berg, ein Hinweis auf das Gestein und die Gletscherschatten. Kondore kreisen oft über dem Gipfel und gelten als heilige Tiere in der Andenkultur.
Der Zugang erfolgt meist von der Westseite über Hochlandpisten, die bei Regen unpassierbar werden können. Wer zum Gipfel möchte, benötigt Gletscherausrüstung und sollte mit einem erfahrenen Bergführer unterwegs sein.
Das Schmelzwasser der Gletscher versorgt Quito mit einem großen Teil seines Trinkwassers, das durch Reservoirs und Leitungen in die Hauptstadt fließt. Das Schutzgebiet um den Berg schützt auch die Páramo-Vegetation, die wie ein natürlicher Schwamm Wasser speichert.
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