Cotopaxi, Aktiver Schichtvulkan in der Provinz Cotopaxi, Ecuador
Cotopaxi ist ein aktiver Schichtvulkan in der Provinz Cotopaxi in Ecuador, der sich bis auf 5897 Meter Höhe erhebt und dessen konischer Gipfel über einer Hochebene thront. Die Flanken des Berges steigen von etwa 3800 Metern bis zur vergletscherten Spitze an, wobei Tuffgestein den Hauptbestandteil der vulkanischen Struktur bildet.
Im Jahr 1877 erzeugte ein gewaltiger Ausbruch pyroklastische Ströme und Lahare, die über 100 Kilometer zurücklegten und sowohl den Pazifik als auch das Amazonasbecken erreichten. Seitdem gab es mehrere kleinere Eruptionen, die immer wieder zeigen, dass der Vulkan geologisch sehr lebendig bleibt.
DerNamestammtausderQuechua-Sprache,wobei'coto'HalsbedeutetundderZusatz'paxi'fürMondsteht–dasVerhältniszwischendenWortenspiegeltdieFormdesKratersüberdemnaturwiderstrebenden'Hals'wider.LocaleBewohnerdesHochlandsbetrachtendenBergalsheiligeStätteinihrerkosmologischenWeltordnung.
Das Refugio José F. Ribas auf 4864 Metern dient Bergsteigern als Unterkunft und Akklimatisierungspunkt für den Aufstieg zum Gipfel. Wetterbedingungen ändern sich schnell in dieser Höhe, daher sollten Besucher auf wechselnde Temperaturen und plötzliche Nebel vorbereitet sein.
Der Gipfel trägt einen der wenigen äquatorialen Gletscher der Welt, dessen Eis ab 5000 Metern Höhe beginnt und ganzjährig bestehen bleibt. Schmelzwasser aus diesem Gletscher fließt in Flüsse ab, die sowohl in den Pazifik als auch in das Amazonasgebiet münden.
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