Cuicocha, Kratersee in der Provinz Imbabura, Ecuador
Cuicocha ist ein Kratersee in der Provinz Imbabura und entstand durch vulkanische Aktivität in einem Bergkessel. Zwei Inseln aus Vulkangestein ragen aus dem Wasser, das an seinen tiefsten Stellen etwa 200 Meter misst.
Der See entstand vor etwa 3000 Jahren durch einen Vulkanausbruch, der einen großen Kessel bildete. Dieses Becken füllte sich im Laufe der Zeit mit Wasser aus natürlichen Quellen und bildete das heutige Gewässer.
Der Name stammt aus der Kichwa-Sprache und bedeutet "Meerschweinchensee", was an die indigenen Gemeinschaften erinnert, die hier traditionell Meerschweinchen züchteten. Diese Verbindung zur lokalen Geschichte prägt bis heute das Verständnis für diesen Ort.
Das Gewässer ist am besten vom Wasser aus zu erkunden, wobei regelmäßig Bootstouren vom Hauptanleger verfügbar sind. Besucher sollten festes Schuhwerk und eine Jacke mitbringen, da es oben in den Bergen kühl sein kann.
Die Wassertemperatur bleibt das ganze Jahr über konstant bei etwa 15 Grad Celsius durch die Wärmekraft unter der Oberfläche. Diese stabile Temperatur schafft eine besondere Umgebung, die nur wenige andere Seen in der Region aufweisen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.