Basilika St. Franziskus, Katholische Kirche in der Altstadt, Quito, Ecuador.
Die Kirche des Heiligen Franziskus ist ein katholischer Sakralbau im kolonialen Zentrum von Quito, Ecuador, der aus mehreren miteinander verbundenen Gebäuden besteht. Die Anlage umfasst einen zentralen Innenhof, mehrere Kreuzgänge und zusätzliche Kapellen, die ein weitläufiges religiöses Ensemble bilden.
Der Bau begann 1535 und war das erste religiöse Projekt nach der Gründung der Stadt durch spanische Kolonisatoren. Die ursprüngliche Struktur wurde im 17. Jahrhundert durch Erdbeben beschädigt und danach wiederaufgebaut, wobei viele Dekorationselemente hinzugefügt wurden.
Der Name erinnert an den Ordensgründer aus Assisi, dessen Anhänger die erste Niederlassung in der Stadt errichteten. Die Fassade zeigt geschnitzte Steinarbeiten mit geometrischen Mustern, die der spanisch-maurischen Tradition folgen und sich von anderen religiösen Gebäuden der Altstadt unterscheiden.
Die Anlage liegt an einem Platz im historischen Viertel, erreichbar über breite Steintreppen vom Vorplatz aus. Besucher können die Hauptkapelle und mehrere Kreuzgänge besichtigen, wobei sie Innenhöfe mit ruhigeren Bereichen abseits des belebtesten Platzes entdecken.
Die Decke zeigt Sonnengesichter mit einheimischen Gesichtszügen, die in katholische Engelsdarstellungen integriert wurden. Diese Mischung aus präkolumbianischen und europäischen Symbolen findet sich an mehreren Stellen im Innenraum wieder.
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