Quito, Hauptstadt im Andental, Ecuador
Quito erstreckt sich durch ein schmales Tal auf 2850 Metern Höhe, umgeben von den Osthängen des Vulkans Pichincha in den Anden. Das Stadtgebiet teilt sich in zwei Hauptzonen: das historische Zentrum mit seinen engen Straßen und Kolonialbauten sowie das moderne Nord-Viertel mit Geschäftsgebäuden und Wohnkomplexen.
Sebastián de Belalcázar gründete die Stadt am 6. Dezember 1534 auf den Ruinen einer Inka-Siedlung, die zuvor als wichtiger Marktplatz diente. Über drei Jahrhunderte spanischer Herrschaft prägten die Architektur und das städtische Layout, bevor sie 1822 ihre Unabhängigkeit erlangte.
Der Alltag der Stadt dreht sich um die großen öffentlichen Plätze, wo sich Menschen zum Gespräch treffen, Straßenverkäufer ihre Waren anbieten und lokale Feste gefeiert werden. Sonntagsmärkte ziehen Familien an, die traditionelles Essen probieren und handgefertigte Textilien kaufen.
Das neue U-Bahn-System, das im Dezember 2023 eröffnet wurde, verbindet die südlichen Viertel mit dem Norden und erleichtert das Reisen durch die langgestreckte Stadt. Busse und Trolleybusse ergänzen das Netz und erreichen Nachbarschaften in den Hügeln, die höher als das Zentrum liegen.
Die Stadt teilte sich 1978 mit Krakau die Auszeichnung, zu den ersten von der UNESCO ernannten Weltkulturerbestätten zu gehören. Eine weitere Besonderheit liegt in ihrer Nähe zum Äquator: Die Mittellinie verläuft nur etwa 25 Kilometer nördlich des Stadtzentrums.
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