Alberto Mena Caamaño Museum, Geschichtsmuseum im historischen Zentrum von Quito, Ecuador.
Das Alberto Mena Caamaño Museum befindet sich in einem ehemaligen Militärgebäude im Zentrum von Quito und zeigt Kunstwerke, archäologische Gegenstände und historische Artefakte. Das Gebäude selbst hat mehrere Ausstellungsbereiche, in denen wechselnde Ausstellungen und eine feste Sammlung zu sehen sind.
Die Institution entstand in den 1950er Jahren, nachdem eine großzügige Spende die Grundlage für die Sammlung bildete. Das Gebäude selbst stammt aus einer früheren Zeit als Militäranlage und wurde später als Kunstsammlungsort genutzt.
Der 1970 ergänzte Wachsfigurensaal stellt das Massaker vom 2. August 1810 nach, bei dem royalistische Truppen rund 200 Bürger töteten, die die im Gebäude festgehaltenen Patrioten befreien wollten. Francisco Barbieri schuf die Figuren nach César Villacrés' Gemälde "El sacrificio de Quiroga"; wegen dieses Saals trägt das Museum den Beinamen Wachsmuseum.
Besucher können die Ausstellungen selbstständig erkunden und werden durch verschiedene Bereiche geleitet, die für Fußgänger leicht zugänglich sind. Es gibt einen Konzertsaal für kulturelle Veranstaltungen, den man auf dem Gelände besichtigen kann.
Im Keller des Gebäudes lagen die Kerker des Presidio del Real de Lima, kalte und unhygienische Zellen, in denen der Kreole Eugenio de Santa Cruz y Espejo mehrfach eingesperrt wurde, weil er über die Escuela de la Concordia revolutionäre Ideen verbreitete.
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