Kanton Rumiñahui, Verwaltungskanton in der Provinz Pichincha, Ecuador.
Rumiñahui ist ein Verwaltungsbezirk südöstlich von Quito in der Provinz Pichincha, der mehrere Gemeinden und landwirtschaftliche Gebiete auf einem bergigen Gelände umfasst. Das Gebiet verbindet städtische Siedlungen mit ländlichen Räumen und bildet eine geografisch zusammenhängende administrative Region.
Das Gebiet wurde 1938 als Verwaltungsbezirk gegründet und trägt den Namen eines Inca-Kriegers, der die Region gegen spanische Eroberer verteidigte. Diese Benennung würdigt den Widerstand gegen die Kolonialisierung und prägt bis heute die lokale Identität.
Die örtlichen Feste zeigen Einflüsse aus indigenen Traditionen und spanischer Kultur durch traditionelle Tänze, Musikaufführungen und regionale Speisen. Diese Feierlichkeiten ermöglichen es Besuchern, die gelebten Bräuche und das Alltagsleben der Gemeinschaft unmittelbar kennenzulernen.
Das Gelände ist bergig und erfordert feste Schuhe und angemessene Kleidung für die Höhenlage, die für neue Besucher zunächst ungewöhnlich sein kann. Regelmäßige Busverbindungen verbinden die verschiedenen Gemeinden und machen es einfach, die Gegend auf eigene Faust zu erkunden.
Der Kanton erhielt 2020 die Auszeichnung Pueblo Mágico und wurde damit zum ersten Ort in der Provinz Pichincha mit dieser touristischen Anerkennung.
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