Quito Botanical Gardens, Botanischer Garten im Parque La Carolina, Quito, Ecuador.
Der Botanische Garten von Quito umfasst 18.600 Quadratmeter im Parque La Carolina, an der Rumipamba-Straße und der Avenida Río Amazonas, neben dem Museum für Naturwissenschaften. Seine Sammlungen säumen Wege: Feuchtgebietspflanzen, Nebelwald, Páramo-Pflanzen, Heilpflanzen und Obstbäume. Zwei Gewächshäuser beherbergen Hochland- und tropische Orchideen, die wie in der Natur auf Steinen, Erde und Baumstämmen liegen.
Der Garten entstand 1989, als das Ecuadorianische Museum für Naturwissenschaften, der Gartenbauclub und die Stadtverwaltung von Quito die alte städtische Baumschule im Parque La Carolina in einen botanischen Garten umwandelten. Im Juni 1991 wurde die Fundación Botánica de los Andes gegründet, um ihn zu verwalten und die ecuadorianische Flora zu erforschen, zu schützen und zu erhalten.
Der Orchideengarten besteht aus zwei Gewächshäusern, eines für Hochlandorchideen und eines für tropische Arten; die Pflanzen stehen auf Steinen, am Boden und auf Baumstämmen wie in der Natur. Anderswo ist der Guanto oder Floripondio (Brugmansia) als Blume der Inka bezeichnet, der man nachsagte, böse Geister zu vertreiben, und die Cascarilla oder Quina (Cinchona officinalis) wird als Mittel gegen Malaria gezogen.
Der Garten liegt im Parque La Carolina an der Rumipamba E6-264 und Av. Shirys, neben dem Naturkundemuseum. Geöffnet ist montags von 8 bis 17 Uhr sowie sonn- und feiertags von 9 bis 17 Uhr. In Quito dauert die Regenzeit lange, danach folgen vier trockene Monate; die Temperaturen liegen zwischen 10 und 27 °C.
Der Páramo-Bereich beherbergt Polsterpflanzen, die Wasser wie weiche grüne Matratzen speichern; der Garten warnt Besucher davor, sich darauf zu legen. Die Orchideenhäuser zeigen Hochland- und Tropenorchideen auf Steinen, Erde und Baumstämmen, wie sie in der Natur wachsen. Der Herbarcode QUITO registriert den Garten bei Botanic Gardens Conservation International.
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