Manglares Cayapas-Mataje Ecological Reserve, Naturschutzgebiet in San Lorenzo, Ecuador
Die Reserva Ecológica Manglares Cayapas Mataje umfasst 564,2 km² im Kanton San Lorenzo der Provinz Esmeraldas, zwischen den Mündungen des Río Cayapas und des Río Mataje, der die Grenze zu Kolumbien bildet. Sie wurde am 26. Oktober 1995 eingerichtet und vereint Küstenmangroven, immergrüne Tieflandwälder und trockene Gebüschvegetation. Ihr 49.350 ha großes Feuchtgebietssystem besteht aus flachen Meeresgewässern, Prielen, Ästuaren und der etwa 2 m tiefen Süßwasserlagune La Ciudad mit Seerosen und Schwimmpflanzen.
Das Schutzgebiet wurde am 26. Oktober 1995 eingerichtet und umfasst 564,2 km² Mangroven, immergrünen Tieflandwald und trockene Gebüschvegetation zwischen den Mündungen von Río Cayapas und Río Mataje. Im Jahr 2003 wurden 44.847 Hektar als Ramsar-Gebiet ausgewiesen. BirdLife International stufte es später als Important Bird Area ein.
26 afroesmeraldensische Gemeinden leben innerhalb des Schutzgebiets, darunter Siedlungen, die über die Ästuare von Cayapas und Mataje nur per Boot erreichbar sind. Rund um die nur etwa 2 m tiefe Laguna de La Ciudad bauen die Bewohner Zitrusfrüchte, Kochbananen, Babaco, Kakao, Mais und Maniok an, überwiegend für den Eigenbedarf statt für den Verkauf.
Das Reservat liegt im Kanton San Lorenzo in der Provinz Esmeraldas, zwischen den Mündungen von Río Cayapas und Río Mataje, von La Tola und Borbón bis zur Mündung des Mataje an der kolumbianischen Grenze. Die Regenzeit dauert von Dezember bis Juni. In Ancón, innerhalb des Reservats, befindet sich ein Grenzposten.
Die Feuchtgebiete des Reservats bilden das größte und am besten erhaltene Ästuarsystem des Südpazifiks: 49.350 Hektar mit flachen Meeresgewässern, Prielen, Mündungstrichtern und Gezeitenwäldern. Darin liegt die Laguna de La Ciudad, eine nur 2 Meter tiefe Süßwasserlagune mit Schwimmpflanzen wie Nymphaea glandulifera und Azolla carolina.
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