Doña Juana, Schichtvulkan in Nariño, Kolumbien.
Der Doña Juana ist ein Stratovulkan im Nationalpark Complejo Volcánico Doña Juana-Cascabel im Departamento Nariño, Kolumbien. Er erreicht eine Höhe von 4159 m in der Zentralkordillere der Anden. Sein Gipfel besteht aus zahlreichen Spitzen, von denen aus die Laguna del Silencio zu sehen ist, einer der 42 Seen des Parks. Der Berg erhebt sich als breite, dunkle Masse mit leicht unregelmäßiger Gipfellinie; die oberen Hänge sind glatt und blaugrau, die unteren Flanken tief zerfurcht und grün.
Der größte bekannte historische Ausbruch des Doña Juana ereignete sich am 13. November 1899. Sein letzter Ausbruch im Jahr 1906 tötete mehr als 100 Menschen und zerstörte viele Häuser. In seiner Vorgeschichte brach er im 23. Jahrhundert v. Chr. in einer kalderabildenden Eruption unbekannter Stärke aus. Mit einem VEI von 4 gilt er als großer Vulkan mit katastrophaler Zerstörungskraft.
Der Name stammt aus einer Legende der Chincha: Mama Juana, eine Frau aus Quito, verliebte sich in Pedro, einen Bürgerlichen. Da ihre Familie die Heirat ablehnte, flohen beide, und ein Fluch verwandelte sie in Vulkane. Die Chincha lebten im Umland des Berges.
Der Aufstieg beginnt an einem Hang des sogenannten Tals der Orchideen, der in den Quellen genannten Anstiegsroute. Der Gipfel besteht aus mehreren Spitzen, von denen aus die Laguna del Silencio sichtbar wird, einer von 42 Seen des Nationalparks. Für einen Vulkan mit 4159 m Höhe ist mit Höhenbedingungen zu rechnen.
Der Gipfel besteht aus mehreren Spitzen, von denen aus die Laguna del Silencio zu sehen ist, einer von 42 Seen des Nationalparks. Bestiegen wird der Vulkan über einen Hang des sogenannten Orchideentals. Nordöstlich liegen die Vulkane Las Ánimas und Petacas, zwischen der El-Tablón-Störung im Westen und der San-Jerónimo-Störung im Osten.
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