Puracé, Schichtvulkan im Department Cauca, Kolumbien
Der Puracé ist ein Stratovulkan aus Andesit im Departamento Cauca, der sich auf 4646 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Der Gipfelbereich zeigt mehrere Krater und Schlote, die weiter dampfen und den oberen Teil des Berges mit gelblichen Ablagerungen bedecken.
Das letzte große Ausbruchsereignis fand im März 1977 statt und verteilte Asche über die umliegenden Täler. Frühere Eruptionen im 20. Jahrhundert zwangen mehrfach Bewohner zur vorübergehenden Evakuierung ihrer Dörfer.
Der Name stammt aus der Sprache der einheimischen Bevölkerung und bedeutet Berg aus Feuer und Schnee. Besucher sehen heute die weiße Schwefelkruste rund um die aktiven Fumarolen, die an vielen Stellen Rauch ausstoßen und eine schwefelhaltige Atmosphäre erzeugen.
Der Zugang zum Gipfel erfordert eine Genehmigung vom Nationalpark und die Begleitung durch einen zertifizierten Bergführer. Die Wanderung beginnt meist in den frühen Morgenstunden, um die klarsten Sichtverhältnisse zu nutzen und vor dem Nachmittagsnebel zurückzukehren.
Zwei geologische Verwerfungen kreuzen sich direkt unterhalb des Vulkans und verstärken die geothermische Aktivität. Diese Kreuzung erzeugt ein Netzwerk aus heißen Quellen, die sich über mehrere Kilometer rund um den Gipfel verteilen.
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