Lake Salvajina, Wasserkraftwerk-Stausee in Suárez, Kolumbien
Der Salvajina-Stausee ist ein Wasserkraftreservoir am Fluss Cauca in Kolumbien, das sich über ein großes Gebiet erstreckt. Die Anlage wurde mit einer großen Betonmauer gebaut und dient heute mehreren Zwecken für die Region.
Der Stausee wurde in den 1980er Jahren fertiggestellt und veränderte die Landschaft und das Leben in der Region grundlegend. Die Anlage wurde geschaffen, um Energie zu erzeugen und den Fluss zu kontrollieren.
Der Bau des Staudamms vertrieb Gemeinschaften: Die NGO PCN nennt 3000 Menschen, biodiversidadla.org mehr als 6000; beide bezeichnen die Entschädigungen als unzureichend und die Versprechen der Acta 86 als nicht erfüllt. Der Anwalt Oscar Elías López, der die Proteste begleitete, wurde in einem Café in Cali erschossen.
Der See ist am leichtesten von den nahegelegenen Städten aus zu erreichen und bietet mehrere Aussichtspunkte entlang der Ufer. Besucher sollten auf wechselnde Wasserstände achten, die die Zugänglichkeit beeinflussen können.
Der Abfluss des Stausees wird von der Corporación Autónoma Regional del Valle del Cauca (CVC) gesteuert, die bei Streit über die Wasserabgabe Vorrang vor anderen Nutzern hat. Das Wasser wird zudem schadstoffarm gehalten, weil der Cauca flussabwärts Cali mit Trinkwasser versorgt.
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