Sanquianga National Natural Park, Schutzgebiet in Mosquera, Kolumbien.
Der Sanquianga-Nationalpark erstreckt sich über die Pazifikküste Kolumbiens und umfasst ausgedehnte Mangrovenwälder, Sumpfgebiete und tropische Regenwaldökosysteme auf Meereshöhe. Das Parkgebiet zeichnet sich durch seinen feuchten, salzigen Charakter aus, wo Land und Meer kontinuierlich miteinander verflochten sind.
Das Schutzgebiet wurde 1977 gegründet, um die wertvollen Mangrovenwälder der Pazifikküste Kolumbiens zu sichern. Diese Gründung markierte einen Wendepunkt im Schutz der empfindlichen Küstenökosysteme des Landes.
Die afrokolumbianischen Gemeinschaften bewirtschaften innerhalb des Parks traditionell Fischfang und Ackerbau nach vereinbarten Regelungen mit den Behörden. Diese Praktiken sind eng mit dem Rhythmus der Gezeiten und den natürlichen Zyklen der Küstenregion verwoben.
Das Betreten des Parks erfordert eine Bootsfahrt von Mosquera aus, da die Gewässer und Sümpfe die einzige Zugangsroute darstellen. Die beste Reisezeit ist während der trockeneren Monate, wenn die Bedingungen für die Navigation günstiger sind.
Der Park beherbergt mehr als die Hälfte der Mangrovenwälder der Region Nariño und ist damit ein Zufluchtsort für hunderte von Fischarten. Diese Mangroven bilden auch kritische Laichgebiete und Aufzuchtplätze für Meeresbewohner, die weit über die Parkgrenzen hinaus wichtig sind.
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