Guaviare, Verwaltungsdepartement im Süden Kolumbiens
Das Guaviare-Departement ist eine Verwaltungseinheit im südlichen Kolumbien, die sich über weite Flächen aus Regenwald und offenen Ebenen erstreckt. Die Region liegt in einer Übergangszone zwischen den östlichen Anden und dem Amazonasbecken, wo sich tropische Vegetation mit Savannenlandschaften abwechselt.
Das Departement wurde 1991 durch die neue kolumbianische Verfassung geschaffen und löste sich damit von früheren administrativen Strukturen. Die Umwandlung in eine eigenständige Verwaltungseinheit markierte einen Wendepunkt für die politische Organisation dieser abgelegenen Region.
Die indigenen Gemeinschaften der Carijona, Guahibo, Guayabero und Nukak bewahren ihre Sprachen und Traditionen in verschiedenen Gebieten des Departements.
Das Departement besteht aus vier Gemeinden, wobei San José del Guaviare als Verwaltungszentrum dient und die meisten öffentlichen Einrichtungen beherbergt. Die anderen drei Gemeinden verteilen sich über das Territorium und sind durch Straßen und Wasserwege miteinander verbunden.
Die roten Felsformationen und präkolumbianischen Felszeichnungen in der Nähe von San José ziehen Besucher an, die sich für die frühen Bewohner der Region interessieren. Diese Kunstwerke auf natürlichen Steinwänden zeigen Motive von Tieren, menschlichen Figuren und geometrischen Mustern.
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