Tinigua National Natural Park, Naturschutzgebiet im Department Meta, Kolumbien
Der Tinigua-Nationalpark ist ein großes Naturschutzgebiet in Kolumbien zwischen zwei Gebirgsketten, mit dichtem Regenwald und mehreren Flussläufen. Die Landschaft verbindet verschiedene Ökosysteme und bietet unterschiedliche Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
Das Schutzgebiet wurde 1989 gegründet, um vier wichtige Flussgebiete und ihre Wassereinzugsgebiete zu bewahren. Die Gründung schuf einen naturgeschützten Korridor zwischen verschiedenen kolumbianischen Naturparks.
Indigene Gemeinschaften wie die Tinigua und Guayabero hinterließen Spuren in Form von Felszeichnungen an heiligen Stätten, die heute noch Besucher anzieht. Diese Stätten zeigen, wie lange Gruppen bereits in dieser Region gelebt haben.
Das Erreichen des Parks erfordert sorgfältige Planung, da es über Land von Villavicencio oder per Flugzeug nach La Macarena mit anschließender Bootsfahrt möglich ist. Besucher sollten auf begrenzte Infrastruktur und tropisches Klima vorbereitet sein.
Das Gebiet fungiert als Übergangspunkt zwischen drei großen Ökosystemen: den Anden, den Orinocos und dem Amazonas. Diese seltene Anordnung erlaubt es Besuchern, unterschiedliche Lebensräume und ihre typischen Tierarten in einem Reisegebiet zu erleben.
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