Serranía de la Macarena, Gebirgskette im Departamento Meta, Kolumbien
Die Serranía de la Macarena ist eine Gebirgskette im Departement Meta in Zentralkolumbien, die sich über rund 120 Kilometer von Norden nach Süden erstreckt und Höhen von etwa 1600 Metern erreicht. Die Berge erheben sich zwischen weiten Ebenen und dichtem Regenwald, wobei zahlreiche Flüsse ihre steilen Hänge durchschneiden und Schluchten bilden.
Die kolumbianische Regierung erklärte dieses Gebiet 1948 zum ersten nationalen Naturreservat des Landes. Später, im Jahr 1971, erhielt es den Status eines Nationalparks.
Die Bergkette trägt ihren Namen nach einer alten Marienkapelle, die frühe Siedler am Fuße der Gipfel errichteten. Entlang des Flussufers finden sich noch heute Felszeichnungen, die von den Menschen zeugen, die hier lange vor der Kolonialzeit lebten.
Reisende erreichen die Region auf dem Landweg von Villavicencio bis San Juan de Arama oder per Flugzeug bis zur Siedlung La Macarena. Die meisten Besucherwege führen durch dichten Wald und erfordern Wanderungen mit örtlichen Führern, die mit den Pfaden und dem Gelände vertraut sind.
Hier treffen vier verschiedene Ökosysteme aufeinander: die Anden, das Amazonasbecken, die Orinoco-Region und der Guayana-Schild. Diese seltene Überschneidung schafft eine außergewöhnliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die sonst nirgendwo in dieser Kombination zu finden sind.
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