Nationalpark Los Nevados, Nationalpark in den zentralen Anden, Kolumbien
Los Nevados National Natural Park liegt im zentralen Hochgebirge Kolumbiens und erstreckt sich über vier Departamentos mit schneebedeckten Vulkanen, Gletschern und Hochtälern auf bis zu 5.300 Metern Höhe. Die Landschaft wechselt zwischen nackten Felsformationen, ausgedehnten Grasebenen und Gebieten mit vereinzelter Vegetation in der dünnen Luft der Höhe.
Der kolumbianische Staat gründete das Schutzgebiet 1973, um die Gletscher der Zentralkordillere und die Wasserquellen für die umliegenden Regionen zu bewahren. In den folgenden Jahrzehnten verkleinerte sich die Eisfläche der Gipfel durch Klimaveränderungen erheblich.
Der Name Los Nevados bedeutet "die Schneeberge" und bezieht sich auf die vergletscherten Gipfel, die das Landschaftsbild dieser Hochgebirgsregion prägen. Wanderer begegnen hier häufig Bergführern und Wissenschaftlern, die zwischen den kargen Tälern und Graslandschaften unterwegs sind und die fragile Umgebung respektieren.
Besucher benötigen eine Genehmigung und warme Kleidung, da die Temperaturen auch tagsüber unter den Gefrierpunkt fallen können. Die Eingänge schließen am frühen Nachmittag, sodass ausreichend Zeit für den Rückweg bleibt.
Der Nevado del Ruiz gehört zu den wenigen aktiven Vulkanen weltweit, die noch Gletscher tragen, obwohl die Eismasse in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen ist. Das Schmelzwasser dieser Gipfel versorgt mehr als zwei Millionen Menschen in den tiefer gelegenen Regionen mit Trinkwasser.
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