Nevado del Quindío, Schichtvulkan in der Zentralkordillere der Anden, Kolumbien.
Der Nevado del Quindío ist ein Stratovulkan in der Zentralkordillere der kolumbianischen Anden, an der Grenze zwischen den Departamentos Quindío, Risaralda und Tolima. Seine steilen Flanken sind von freigelegten Felspartien und einer spärlichen Hochgebirgsvegetation geprägt, die in großer Höhe naturgemäß dünner wird.
Der Vulkan wurde in den frühen 1800er-Jahren von Naturforschern erkundet, die an seinen Hängen bis dahin unbekannte Pflanzenarten beschrieben. Spätere Beobachtungen zeigten, dass die Gletscher am Gipfel im Laufe des 20. Jahrhunderts nach und nach zurückgingen und schließlich vollständig verschwanden.
Der Name „Nevado
Die stabilsten Wetterverhältnisse und die beste Fernsicht auf den Gipfel gibt es in der Trockenzeit, also hauptsächlich von Dezember bis Februar und von Juni bis August. Wer die Hänge besteigen möchte, sollte früh morgens aufbrechen, da sich in großer Höhe schnell Wolken bilden und das Wetter rasch umschlagen kann.
Obwohl der Gipfel heute gletscherfrei ist, war der Nevado del Quindío lange Zeit der einzige vergletscherte Vulkan im Departamento Quindío. Die bloßen Felsen am Gipfel tragen noch immer die Spuren der alten Eisbedeckung in Form von glatten, polierten Oberflächen.
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