Viaducto César Gaviria Trujillo, Schrägseilbrücke in Pereira, Kolumbien.
Der César Gaviria Trujillo Viaduct ist eine Schrägseilbrücke in Pereira, Kolumbien, die 704 Meter über das Otún-Flusstal führt und Pereira mit Dosquebradas durch vier Fahrspuren verbindet. Sie besteht aus Beton, erreicht eine Höhe von 55 Metern und wird von Stahlkabeln getragen, die von zwei markanten Türmen ausgehen.
Ein brasilianisch-deutsches Konsortium errichtete das Bauwerk zwischen 1994 und 1997, wodurch die Fahrzeit zwischen den beiden Städten um vierzig Minuten verkürzt wurde. Zuvor mussten Reisende einen längeren Umweg durch die zerklüftete Topografie der Region nehmen.
Die Brücke trägt den Namen von César Gaviria Trujillo, dem ehemaligen kolumbianischen Präsidenten, der zwischen 1990 und 1994 im Amt war und aus Pereira stammt. Einheimische überqueren sie täglich auf dem Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen, wobei sie die Stadt mit der Nachbargemeinde verbindet.
Die Brücke verfügt über Schutzbarrieren entlang der Ränder, die 2008 installiert wurden, um die Sicherheit zu erhöhen. Fahrzeuge aller Größen nutzen die vier Fahrspuren, die zu jeder Tageszeit zugänglich sind.
Die zentrale Spannweite erstreckt sich über 211 Meter zwischen zwei 56 Meter hohen Türmen und gehörte bei ihrer Fertigstellung zu den längsten Schrägseilbrücken Südamerikas. Das Bauwerk nutzt ein asymmetrisches Design, das sich der natürlichen Topografie des Tals anpasst.
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