Catedral de Ibagué, Katholische Kathedrale im Zentrum von Ibagué, Kolumbien.
Die Kathedrale von Ibagué steht an der Ecke Carrera 3 und Calle 10, an der Ostseite der Plaza de Bolívar. Der ab 1926 unter Monsignore Pedro María Rodríguez Andrade umgebaute eklektische Bau hat einen Turm mit Schweizer Uhr und drei französischen Glocken, einen Marmor-Presbyterium und an der Fassade eine Johannes-Paul-II.-Statue von Enrique Saldaña.
Ursprünglich war die Kathedrale ein Bau im spanischen Kolonialstil mit Tondachziegeln. Ab 1926 ließ Monsignore Pedro María Rodríguez Andrade sie zum heutigen eklektischen Gebäude umbauen, finanziert vor allem von der Pfarrei selbst (80 %), den Pfarreien der Diözese (15 %) und der Stadtgemeinde (5 %). Nach dem Erdbeben von 1976, das Kuppel und Mittelschiff beschädigte, wurde der Abriss zugunsten einer Erweiterung der Plaza de Bolívar verworfen und das Bauwerk mit Ferrozement verstärkt.
Die Kathedrale ist der Jungfrau Maria unter dem Dogma der Unbefleckten Empfängnis gewidmet und ist Hauptkirche der Erzdiözese Ibagué sowie Sitz der Kathedralpfarrei. Drei Glocken französischer Herkunft wurden 1931 geweiht und hängen im Turm. Eine Statue Johannes Pauls II. von Enrique Saldaña wurde 1985 an der Fassade angebracht, vor dem Besuch des Papstes in Kolumbien.
Das Gebäude ist täglich für Messen zugänglich mit mehreren Gottesdiensten während der Woche und zusätzlichen Pfarrerangeboten. Besucher sollten beachten, dass die Kirche weiterhin als aktiver Ort der Gemeinde funktioniert und die Öffnungszeiten den Gottesdiensten folgen.
Die Turmuhr ist ein Schweizer Werk, das 1929 von der colonia antioqueña gestiftet wurde, der in Ibagué ansässigen Gemeinschaft von Zuwanderern aus jener Provinz. Die drei Glocken darüber sind französischer Herkunft und wurden 1931 geweiht, zwei Jahre nach der Ankunft der Uhr.
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