Ibagué, Hauptstadt im Departamento Tolima, Kolumbien
Ibagué ist die Hauptstadt des Departements Tolima und liegt in den zentralen Kordilleren Kolumbiens auf einer Höhe von etwa 1285 Metern. Die Stadt erstreckt sich über mehrere Täler zwischen den Bergen und bietet Blick auf den Nevado del Tolima, einen schneebedeckten Vulkan im Westen.
Der spanische Hauptmann Andrés López de Galarza gründete die Siedlung am 14. Oktober 1550, verlegte sie jedoch bereits 1551 an ihren heutigen Standort, nachdem es Widerstand von Seiten der einheimischen Bevölkerung gegeben hatte. Die Stadt entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Handels- und Verwaltungszentrum der Region.
Das Konservatorium von Tolima dient als wichtigste Einrichtung für Musikausbildung und stärkt den Status als Musikhauptstadt Kolumbiens.
Der Flughafen Perales bietet tägliche Verbindungen nach Bogotá und Medellín, und der Busbahnhof stellt Routen zu den meisten größeren Städten des Landes bereit. Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über angenehm warm, es empfiehlt sich jedoch, auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet zu sein.
Die örtliche Textilindustrie zählt zu den drei größten in ganz Kolumbien und beschäftigt Tausende von Menschen in der Produktion und im Vertrieb. Außerdem ist das Konservatorium von Tolima landesweit bekannt und trägt dazu bei, dass Ibagué oft als Musikhauptstadt Kolumbiens bezeichnet wird.
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