Kaffeekulturlandschaft Kolumbiens, Landwirtschaftliche Kaffeelandschaft in der Paisa Region, Kolumbien.
Das Kaffee-Kulturlandschaft Kolumbiens ist eine landwirtschaftliche Region in der Paisa-Region, die sich über steile Andenhänge in den westlichen und zentralen Gebirgsketten erstreckt. Die Anbauflächen folgen den natürlichen Konturen der Berge und bilden Terrassen, auf denen niedrige Kaffeesträucher zwischen höheren Schattenbäumen wachsen.
Kolonialherren brachten Kaffeesamen im späten 18. Jahrhundert aus der Karibik nach Kolumbien und begannen mit ersten Anpflanzungen in den Bergregionen. Im 20. Jahrhundert entwickelten Kleinbauernfamilien die typische Anbaumethode auf steilen Hängen, die heute das Landschaftsbild prägt.
Die Kafeebauern dieser Region nutzen den Begriff "eje cafetero" für ihr Kerngebiet und ziehen während der Erntezeit oft Wanderarbeiter aus anderen Landesteilen an. In vielen Höfen stehen traditionelle Trockenplätze aus Stein oder Beton, wo die Bohnen von Hand gewendet werden, während die Familie gemeinsam am Sortieren arbeitet.
Besucher können an Führungen durch aktive Farmen teilnehmen und Ernteschritte vom Pflücken bis zum Trocknen der Bohnen verfolgen. Viele Höfe bieten Übernachtungen in traditionellen Bauernhäusern mit einfacher Ausstattung und hausgemachten Mahlzeiten an.
Die Architektur der kleinen Städte und Dörfer in diesem Gebiet nutzt Bambusstämme als tragende Wände, die mit Lehm verputzt werden und unter beweglichen Dächern stehen. Diese Bauweise erlaubt es, das Dach bei starkem Regen oder Wind anzuheben, um Feuchtigkeit abzuleiten und die Struktur vor Schäden zu schützen.
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