Departamento del Quindío, Verwaltungsdepartement in den westlichen Anden Kolumbiens
Quindío liegt an den westlichen Hängen der Zentralkordillere und erstreckt sich über bergiges Gelände zwischen grünen Tälern und bewaldeten Höhenzügen. Die Hauptstadt Armenia bildet das Zentrum dieser Landschaft, umgeben von Kaffeepflanzungen und kleineren Ortschaften entlang der Straßen.
Dieses Verwaltungsgebiet entstand 1966 durch Abtrennung von der größeren Region Caldas und erhielt eigene politische Strukturen. Die Gründung markierte den Beginn einer eigenständigen Entwicklung für dieses Gebiet im zentralen Teil der Anden.
Die Region trägt den Namen eines Kaziken aus vorkolonialer Zeit, dessen Erinnerung in der Landschaft und in den Erzählungen der Bewohner fortlebt. Besucher begegnen überall kleinen Kaffeehöfen, wo Familien ihre Ernten verarbeiten und die Tradition der Kaffeekultur im täglichen Leben bewahren.
Die Straßen verbinden alle größeren Orte miteinander, wobei die Verbindungen durch die bergige Topografie gelegentlich kurvig und steil verlaufen. Reisende finden in Armenia den Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegenden Täler und Plantagen.
Unter den kolumbianischen Departamentos nimmt dieses die kleinste Fläche ein und beherbergt trotzdem Vorkommen von Gold, Silber und Kupfer im Untergrund. Auch Kalkstein findet sich in mehreren Gegenden, was der Region eine geologische Vielfalt verleiht, die man nicht unbedingt erwartet.
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