Departamento de Caldas, Verwaltungseinheit im Zentral-Westen Kolumbiens
Caldas liegt im zentralen Westen des Landes zwischen zwei großen Flüssen und erstreckt sich über die mittlere Andenkordillere. Die Verwaltungseinheit umfasst siebenundzwanzig Gemeinden und wird von Manizales aus geleitet.
Das Gebiet gewann im 16. Jahrhundert während der spanischen Kolonisation als Goldabbauregion an Bedeutung. Die Verwaltungseinheit wurde im Jahr 1905 gegründet und trägt seitdem ihre heutige Form.
Die Bevölkerung des Departamento Caldas umfasst weiße, mestizische, indigene und afro-kolumbianische Gemeinschaften, mit Vorherrschaft der Paisa-Kulturgruppe.
Die Hauptstadt und andere Ortschaften sind über die Panamericana und ein Eisenbahnnetz miteinander verbunden. Reisende können zwischen verschiedenen Gemeinden wechseln und dabei unterschiedliche Höhenlagen erleben.
Die Region produziert neben Kaffee auch Bodenschätze wie Quecksilber, Silber, Kohle und Zink. Diese Vielfalt an Ressourcen prägt die lokale Wirtschaft bis heute.
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