Nevado El Cisne, Stratovulkan im Los Nevados Nationalpark, Kolumbien.
Nevado El Cisne ist ein ruhender Schichtvulkan in der Cordillera Central Kolumbiens, der sich auf etwa 4600 Meter Hoehe erhebt und mit dem benachbarten Gipfel Morro Negro ein vulkanisches System bildet. Fuenf verschiedene Emissionszentren auf dem Berg markieren Stellen, an denen erstarrte Lavafluen und vulkanische Gesteinsformationen untersucht werden koennen.
Der Berg verlor seine dauerhafte Schneebedeckung um 1960 und wurde von den Einheimischen danach nicht mehr als schneebedeckter Gipfel, sondern als Paramillo bezeichnet. Diese Veraenderung in seinem Aussehen markiert einen wichtigen Wendepunkt in der modernen Wahrnehmung des Berges.
Der Berg ist eine wichtige Stätte für die Erforschung vulkanischer Prozesse und wird von Wissenschaftlern genutzt, um die geologischen Veränderungen der kolumbianischen Anden zu verstehen. Besucher können vor Ort die Auswirkungen von Naturkräften auf die Landschaft beobachten.
Der Berg liegt in einem abgelegenen Gebirgsgebiet und erfordert gute physische Vorbereitung fuer den Aufstieg zu hoeheren Lagen. Das Gelaende kann anspruchsvoll sein, also sollten Besucher stuendlich Wasser und Verpflegung mitbringen.
Der Berg sitzt ueber der Palestina-Verwerfung und intersiziert den El-Bosque-Batholith, eine Granitformation, die sich vor etwa 49 Millionen Jahren bildete. Diese tiefe geologische Struktur ist unsichtbar, aber praegt das, was wir heute an der Oberflaeche sehen.
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