San Andrés und Providencia, Inselabteilung in der westlichen Karibik, Kolumbien
Der Archipel von San Andrés, Providencia und Santa Catalina ist eine Inselgruppe im westlichen Karibischen Meer, die zu Kolumbien gehört und aus drei bewohnten Hauptinseln besteht. Die Landschaft wechselt zwischen flachen Küstenstreifen mit Kokosnusspalmen und sanften Hügeln, die von dichter tropischer Vegetation bedeckt sind.
Englische Puritaner gründeten 1630 eine Siedlung auf der Insel Providence und bauten Plantagen auf, bevor spanische Truppen 1641 die Kontrolle übernahmen. Die Zugehörigkeit wechselte mehrfach zwischen England und Spanien, bis Kolumbien im 19. Jahrhundert die Inseln endgültig übernahm.
Die Raizal-Gemeinschaft spricht einen kreolischen Dialekt, der englische und afrikanische Wurzeln verbindet und im Alltag auf den Inseln zu hören ist. Ihre Musik mischt karibische Rhythmen mit religiösen Gesängen, die bei Festen und Gottesdiensten aufgeführt werden.
Die Hauptinsel erreicht man per Flugzeug, während eine Fähre die Verbindung zu den kleineren Inseln herstellt und bei rauer See mehrere Stunden dauern kann. Wer zwischen den Inseln unterwegs ist, sollte Reisezeit einplanen und Wetterbedingungen beachten, die Überfahrten manchmal verzögern.
Die Gewässer rund um die Inseln gehören zum Meeresschutzgebiet Seaflower, das Korallenriffe und seltene Meerestiere schützt und über weite Teile des westlichen Karibischen Meeres reicht. Taucher können hier Riffformationen sehen, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben und zahlreichen Fischarten Lebensraum bieten.
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