Departamento de Huila, Departement im Südwesten Kolumbiens
Das Departamento Huila ist eine Verwaltungseinheit im südwestlichen Kolumbien, die sich zwischen Bergketten und fruchtbaren Tälern erstreckt, während der Magdalena-Fluss durch ihre Mitte fließt. Die Hauptstadt Neiva liegt im Zentrum und verbindet kleinere Städte und ländliche Gemeinden, die vom Kaffeeanbau und der Landwirtschaft geprägt sind.
Das Gebiet wurde 1905 offiziell als Departamento gegründet, nachdem es zuvor Teil größerer Verwaltungseinheiten während der Kolonialzeit und der frühen Republik war. Vor der Ankunft der Spanier lebten hier indigene Gruppen, die Steinmonumente und zeremonielle Stätten hinterließen, die bis heute erhalten sind.
Das Festival von San Pedro bringt jedes Jahr im Juni Musiker, Tänzer und Handwerker aus allen Teilen des Gebiets zusammen, die ihre Traditionen in öffentlichen Aufführungen und Straßenfesten zeigen. Besucher erleben dabei lokale Rhythmen wie Bambuco und Sanjuanero sowie Gerichte, die auf Mais, Yucca und regionalen Zutaten basieren.
Wer die Region erkunden möchte, sollte Neiva als Ausgangspunkt wählen, von wo aus Straßen in die Berge und zu archäologischen Stätten führen. Das Gelände reicht von heißen Flusstälern bis zu kühlen Höhenlagen, daher sollte man Kleidung für verschiedene Klimazonen mitbringen.
Der archäologische Park San Agustín im südlichen Teil beherbergt mehr als 500 Steinskulpturen, die von Zivilisationen geschaffen wurden, über die bis heute wenig bekannt ist. Diese Figuren zeigen Gottheiten, Tiere und menschliche Gestalten und sind über ein weitläufiges Gebiet verteilt, das Besucher zu Fuß erkunden können.
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