Departamento del Atlántico, Verwaltungseinheit im Norden Kolumbiens
Das Atlántico-Departement ist eine Verwaltungsregion an der Karibikküste Kolumbiens, die sich über etwa 3.300 Quadratkilometer erstreckt und 23 Gemeinden umfasst. Die Hauptstadt Barranquilla ist das bevölkerungsreichste und wirtschaftlich wichtigste Zentrum der Region.
Die Region wurde 1910 als unabhängiges Departement gegründet und trennte sich von Bolívar während der Modernisierungsreformen unter Präsident Rafael Reyes. Diese administrative Neuordnung ermöglichte eine bessere Verwaltung des bevölkerungsreichen und wirtschaftlich wichtigen Küstengebiets.
Der Name des Departements kommt vom Atlantischen Ozean, der seine nördliche Grenze bildet und die Identität der Region prägt. Die Bevölkerung verbindet karibische Traditionen mit lokalen Bräuchen, die in Musik, Tanz und Küche lebendig sind.
Die Region ist das ganze Jahr über warm mit durchschnittlichen Temperaturen um 26°C, wobei Küsten- und Binnengebiete unterschiedliche Wettermuster aufweisen. Besucher sollten leichte Kleidung mitbringen und sich auf Feuchtigkeit vorbereiten, besonders wenn man Inland-Gemeinden erkunden möchte.
Mehrere Gemeinden der Region tragen Namen von Siedlungen des vorkolumbialen Mocana-Volkes, wie Tubará und Usiacurí, die bis heute in der Landschaft präsent sind. Diese indigenen Ortsnamen verbinden die moderne Verwaltungsstruktur mit der älteren Geschichte des Gebiets.
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