Puente Laureano Gómez, Schrägseilbrücke über den Magdalena-Fluss in Barranquilla, Kolumbien.
Die Laureano-Gómez-Brücke überquert den Magdalena-Fluss mit einer Spannweite von etwa 1536 Metern durch sichtbare Betonpylonen, die von Stahlkabeln gestützt werden. Die Konstruktion zeigt das moderne Infrastrukturdesign mit Spannbetonbauweise, die die Last gleichmäßig verteilt.
Das Werk wurde vom italienischen Architekten Riccardo Morandi entworfen und 1974 eröffnet, als Kolumbien seine Infrastruktur modernisierte. Der Bau war Teil der Entwicklung der Verkehrsverbindungen des Landes in dieser Dekade.
Die Struktur trägt den Namen Laureano Gómez in offiziellen Dokumenten, während Einheimische sie häufig als Alberto Pumarejo bezeichnen. Diese duale Namensgebung spiegelt die Geschichte und die lokale Identität wider.
Die Brücke dient als Hauptverkehrsader und verbindet Barranquilla mit den umliegenden Regionen täglich mit erheblichem Verkehrsaufkommen. Besucher sollten während der Stoßzeiten mit dichtem Verkehr rechnen, besonders in den Morgen- und Abendstunden.
Die Brückenkonstruktion erforderte Pfähle, die etwa 30 Meter unter die Wasseroberfläche reichen, um die massive Struktur über dem breiten Fluss zu stützen. Diese tiefe Fundamentierung zeigt die außergewöhnlichen Herausforderungen beim Bau über einen so großen Fluss.
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