Salzkathedrale von Zipaquira, Unterirdische Kirche in Salzmine, Zipaquirá, Kolumbien.
Die Salzkathedrale von Zipaquirá ist eine unterirdische Kirche innerhalb einer funktionierenden Mine in Kolumbien, die 180 Meter unter der Oberfläche liegt. Drei große Bereiche gliedern den Raum: ein langer Eingangstunnel, eine zentrale Halle mit Kreuz und mehrere kleinere Kapellen entlang der Seitengänge.
Menschen begannen im 5. Jahrhundert vor Christus, Salz aus diesen Bergen zu gewinnen, lange bevor Spanier die Region erreichten. Bergleute bauten die erste Kapelle in den 1950er Jahren, doch die heutige Anlage entstand 1995 nach neuen Entwürfen tiefer im Berg.
Die Marmorblöcke aus Salz schimmern in verschiedenen Farbtönen von weiß bis rosa, wenn das Licht die Kristalle trifft. Besucher können die riesigen Säulen berühren und dabei den mineralischen Geruch der unterirdischen Lagerstätte wahrnehmen.
Warme Kleidung ist ratsam, da die Temperatur im Inneren konstant bei etwa 14 Grad Celsius liegt. Der Rundgang führt über Treppen und Rampen, daher sollten Besucher festes Schuhwerk tragen und sich auf Steigungen einstellen.
Ein großes Kreuz an der Wand leuchtet von innen heraus, da Ingenieure Lampen in die Salzstruktur eingelassen haben. Manche Besucher bemerken beim Atmen einen leicht salzigen Geschmack in der Luft.
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