Castillo Marroquín, Châteauesque Haus in Chía, Kolumbien.
Das Castillo Marroquín ist ein châteauesque Herrenhaus auf dem Land von Chía, das sich über umfangreiches Gelände erstreckt und mit zwei Hauptgeschossen sowie Türmen mit vier Stockwerken gebaut wurde. Die Struktur bietet weite Ausblicke auf die umliegende Region Cundinamarca und die Andenkette.
Das Haus wurde 1898 von dem französischen Architekten Gaston Lelarge für Lorenzo Marroquín Osorio entworfen, dessen Vater José Manuel Marroquín Präsident von Kolumbien war. Nach Konfiszierung durch den Staat in den 1990er Jahren wurde es später als öffentlicher Veranstaltungsort umgenutzt.
Das Gebäude zeigt eine Mischung aus europäischen Burgenelementen mit Renaissancedetails, die man in den Mauern, Türmen und dekorativen Steinelementen überall sehen kann. Diese architektonische Sprache verleiht dem Ort ein Gefühl von altem Europa, das in der kolumbianischen Landschaft unerwartet wirkt.
Das Anwesen ist heute für öffentliche Veranstaltungen und Versammlungen zugänglich, was es zu einem Ort macht, an dem man beide Geschichte und aktuelle Nutzung erleben kann. Besucher sollten beachten, dass die Nutzung saisonal variieren kann und es ratsam ist, im Voraus zu prüfen, wann das Gelände offen ist.
Die Anlage wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von einem französischen Architekten entworfen, was Europas Einfluss auf kolumbianische Architektur dieser Epoche widerspiegelt. Diese Verbindung zwischen französischem Design und kolumbianischem Land zeigt, wie internationale Stile in die Region gelangten.
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