Forest Reserve Thomas van der Hammen, Schutzgebiet in Suba, Kolumbien
Das Waldschutzgebiet Thomas van der Hammen erstreckt sich zwischen den Osthügeln Bogotás und dem Bogotá-Fluss auf einer Fläche von 1395 Hektar. Feuchtgebiete und bewaldete Zonen bilden ein zusammenhängendes System für Pflanzen und Tiere der Region.
Die Regierung erklärte das Gebiet im Jahr 2000 zum Schutzgebiet, nachdem ein niederländischer Geologe hier jahrelang geforscht hatte. Sein Name wurde später dem Reservat verliehen, um seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Landschaft und Ökologie zu würdigen.
Die beteiligten Kommunen übernehmen gemeinsam den Schutz der Landschaft und ihrer Wasserläufe. Wissenschaftler arbeiten vor Ort und erforschen die einheimischen Pflanzen und die dort lebenden Tiere.
Die öffentliche Verwaltung stellt online Karten und Umweltinformationen für Besucher bereit. Wege führen durch verschiedene Bereiche des Schutzgebiets, sodass man die Landschaft und die Tierwelt beobachten kann.
In den Wäldern und Feuchtgebieten leben über 180 Vogelarten, von denen manche nur während bestimmter Jahreszeiten zu sehen sind. Eine kleine Rallenart kommt ausschließlich in dieser Hochlandregion vor und ist sonst nirgends zu finden.
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