Capellanía, Geschütztes Feuchtgebiet in Fontibón, Kolumbien.
Die Capellanía ist ein geschütztes Feuchtgebiet in Bogotás Stadtteil Fontibón und erstreckt sich über eine Fläche im Becken des Flusses Fucha. Es beherbergt einheimische Pflanzenarten wie Rohrkolben und Größer-Wasserdost in einem Gebiet, das von der Stadt verwaltet wird.
Das Gebiet wurde in den 1950er Jahren durch den Bau der Eisenbahnallee erstmals geteilt und später durch die Avenida La Esperanza in zwei separate Abschnitte aufgespalten. Diese infrastrukturellen Eingriffe veränderten die ursprüngliche Struktur dieses natürlichen Ökosystems dauerhaft.
Das Feuchtgebiet dient als Lernort, wo Universitäten und Gemeinschaftsgruppen Vogelbeobachtungen durchführen und einheimische sowie Zugvogelarten studieren. Diese Aktivitäten verbinden Menschen mit der lokalen Tierwelt und zeigen die Bedeutung des Schutzes natürlicher Räume in der Stadt.
Der Ort liegt auf einer Höhe von etwa 2.500 Metern und wird von Bogotás städtischer Abteilung für Umwelt verwaltet. Bei einem Besuch sollte man festes Schuhwerk tragen und die ausgewiesenen Wege nutzen, um die empfindliche Vegetation zu schützen.
Trotz Industriedruck und städtischer Entwicklung bewahrt das Gebiet Populationen lokaler Arten wie den Savannenfrosch und die Dickschwanz-Bodenschlange. Diese widerstandsfähigen Tiere zeigen die Fähigkeit von Wildnis, selbst in stark bebauten Regionen zu bestehen.
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