Embalse del Neusa, Stausee in Tausa, Kolumbien.
Der Neusa-Stausee erstreckt sich über etwa 965 Hektar in einer Höhe von 2.967 Metern über dem Meeresspiegel, mit einer Gesamtkapazität von 101 Millionen Kubikmetern und einem 46,5 Meter hohen Gewichtsstaudamm mit einer 200 Meter breiten Basis.
Zwischen 1949 und 1952 von der amerikanischen Firma Winston Brothers & Company erbaut, wurde der Stausee ursprünglich für Hochwasserschutz in der Bogotá-Savanne, Durchflussregulierung während Trockenperioden und zunächst für Stromerzeugung konzipiert, bevor dieser Zweck später aufgegeben wurde.
Der Name 'Neusa' stammt aus einer alten indigenen Legende über eine Frau, die ihr Leben opferte, um diese natürlichen Wasserressourcen zu schützen, was dem Ort tiefe kulturelle Bedeutung für die örtlichen Gemeinden verleiht und sie mit ihrem Ahnenerbe verbindet.
Der Zugang zum Stausee erfolgt hauptsächlich über Straßen von Zipaquirá nach Tausa oder über die Route Zipaquirá-Ubaté, wobei der Park dienstags bis sonntags von 8:00 bis 16:00 Uhr geöffnet ist und Voranmeldungen für Hüttenunterkünfte erfordert, aber Camping ohne Reservierung erlaubt.
Der Stausee dient sowohl als wichtige Wasserversorgungsquelle für nahe gelegene Gemeinden wie Cogua und Zipaquirá als auch als Erholungsziel mit Forellenangeln, Kajakfahren, Mountainbiking und ökologischen Wanderwegen durch Anden-Waldökosysteme in fast 3.000 Metern Höhe.
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