Páramo de Guerrero, Hochland-Ökosystem in Cundinamarca, Kolumbien.
Das Páramo de Guerrero ist ein Hochland-Okosystem in den Bergen von Cundinamarca, das sich etwa 2.875 Meter über dem Meeresspiegel erstreckt. Hier wachsen spezialisierte Pflanzenarten auf moorigen Boden neben Wiesen und wenigen Baumen, die das Landschaftsbild prägen.
Das Hochland entstand durch geologische Prozesse und wurde lange Zeit von menschlichen Aktivitäten geprägt, besonders ab den 1960er Jahren als Viehzucht stark zunahm. Die intensive Nutzung veranderte die ursprungliche Vegetation und den Wasserspeicher des Bodens erheblich.
Die Gemeinschaften hier wirtschaften seit Generationen in diesem Hochland und nutzen das Land für Ackerbau und Viehzucht. Die tägliche Arbeit ist eng mit dem Wechsel der Jahreszeiten und dem Wasser verbunden, das von den Höhen herabfließt.
Besucher sollten sich auf kaltes und feuchtes Wetter vorbereiten und warme, wasserdichte Kleidung mitbringen. Die moorigen Boden sind oft nass und rutschig, daher sind feste Schuhe und vorsichtige Fortbewegung wichtig.
Die moorigen Pflanzen hier fangen Wasser aus Nebel ein und speichern es in tiefem Boden, wodurch Wasser auch in trockeneren Monaten langsam freigesetzt wird. Dieses System funktioniert wie ein natürlicher Wasserspeicher für die Regionen unterhalb des Hochlands.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.