Zipaquirá, Koloniale Gemeinde in Cundinamarca, Kolumbien
Zipaquirá ist eine Gemeinde im Departamento Cundinamarca in Kolumbien, etwa 49 Kilometer nördlich von Bogotá gelegen. Die Stadt erstreckt sich über hügeliges Gelände auf 2652 Metern Höhe und besteht aus einer kolonialen Altstadt mit niedrigen weißen Gebäuden und gepflasterten Straßen rund um einen zentralen Platz.
Die Stadt wurde 1600 von Luis Henríquez über einer ehemaligen Muisca-Siedlung gegründet, die für ihre Salzminen bekannt war. Während der Kolonialzeit entwickelte sie sich zu einem wichtigen Bergbauzentrum, das Salz nach Bogotá und in andere Regionen lieferte.
Der Name stammt aus der Muisca-Sprache und bedeutet „unser Vater des Stammes
Busse fahren regelmäßig vom Terminal del Norte in Bogotá ab und erreichen die Stadt in etwa einer Stunde, abhängig vom Verkehr. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, wobei bequeme Schuhe wegen des Kopfsteinpflasters und der Steigungen empfehlenswert sind.
Unter der Stadt liegen Tunnelsysteme ehemaliger Salzminen, in denen beleuchtete religiöse Skulpturen direkt in die Mineralwände geschnitzt wurden. Diese unterirdischen Galerien werden heute für Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen genutzt und ziehen Besucher aus vielen Ländern an.
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