Tibitó, Archäologische Stätte in Tocancipá, Kolumbien
Tibitó ist ein archäologischer Fundplatz, der sich in einem Felsunterstand auf 2570 Metern Höhe in der nördlichen Bogotá-Savanne befindet. Die Stätte erstreckt sich über ein Areal, wobei der östliche Bereich mit angelegten Wegen für Besucher zugänglich ist und der westliche Teil privat genutzt wird.
Ausgrabungen in den 1960ern brachten Steinwerkzeuge, Tierknochen und Holzkohle ans Licht, die auf eine menschliche Präsenz vor etwa 11740 Jahren in der Späten Eiszeit hinweisen. Diese Funde zeigen, dass Menschen bereits damals diese hochgelegene Region bewohnten.
Die frühen Bewohner dieser Stätte arbeiteten mit Stein und fertigten Schneidwerkzeuge und Kratzer an, die zeigen, wie geschickt sie große Tiere jagten und zerlegten. Diese Handwerkstechniken waren für das Überleben in dieser Höhenlage entscheidend.
Der östliche Bereich ist mit ausgebauten Wegen für Besucher leicht zu begehen, während Informationen vor Ort oder von lokalen Führern helfen, die archäologischen Funde besser zu verstehen. Festes Schuhwerk und eine Jacke sind wegen der Höhenlage und des Wetters empfehlenswert.
An dieser Stätte wurden Überreste ausgestorbener Tiere wie des Haplomastodon und des Cuvieronius gefunden, die zusammen mit menschlichen Artefakten in denselben Bodenschichten lagern. Diese Anordnung gibt seltene Einblicke in die Megafauna der Region.
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