Departamento de Boyacá, Verwaltungsbezirk im östlichen Kolumbien
Boyacá ist ein Verwaltungsbezirk im östlichen Kolumbien, der sich über die Ostkordillere erstreckt und Täler sowie Hochebenen umfasst. Die Region verbindet mehr als einhundert Gemeinden und wird von Tunja aus verwaltet, das als politisches und wirtschaftliches Zentrum dient.
Die Schlacht von Boyacá im Jahr 1819 brachte die Unabhängigkeit für weite Teile Südamerikas, als Simón Bolívar hier die spanischen Truppen besiegte. Diese Auseinandersetzung fand nahe der Brücke von Boyacá statt und veränderte den Verlauf der kolonialen Geschichte grundlegend.
Der Bezirk bewahrt das Erbe der alten Muisca-Zivilisation durch archäologische Stätten, traditionelles Handwerk und indigene Spracheinflüsse.
Straßen verbinden die verschiedenen Städte und Ortschaften, wobei die Hauptrouten durch Tunja führen und den Zugang zu entlegenen Gebieten ermöglichen. Das Gelände kann in höheren Lagen kühl werden, daher empfiehlt sich warme Kleidung für Besuche in den Bergen.
Der Tota-See liegt auf mehr als 3000 Metern Höhe und gilt als größter natürlicher See Kolumbiens. Fischer nutzen traditionelle Boote aus Schilf, die seit Jahrhunderten auf dem kalten Wasser dieses Andengewässers fahren.
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