Puente de Boyacá, Nationale Denkmalbrücke in Ventaquemada, Kolumbien.
Die Puente de Boyacá ist eine steinerne Brücke über den Fluss Teatinos an der Panamericana, 110 Kilometer östlich von Bogotá und 14 Kilometer westlich von Tunja gelegen. Die Brücke bildet heute das Herzstück eines Nationaldenkmals mit mehreren Monumenten und einem Besucherzentrum in unmittelbarer Umgebung.
Am 7. August 1819 fand hier die Schlacht von Boyacá statt, in der Simón Bolívars Truppen einen entscheidenden Sieg über die spanischen Streitkräfte errangen. Dieser Erfolg ebnete den Weg zur endgültigen Unabhängigkeit Kolumbiens von der spanischen Herrschaft.
Der Triumphbogen in der Nähe zeigt durch seine architektonischen Elemente die drei großen ethnischen Gruppen Kolumbiens: europäischstämmige, afrikanischstämmige und indigene Menschen. Diese Darstellung macht die kulturelle Vielfalt des Landes auf einen Blick sichtbar und verständlich.
Regelmäßige Busse verkehren auf der Strecke zwischen Bogotá und Tunja und halten in der Nähe des Denkmals. Der Zugang zum Gelände ist kostenfrei und die meisten Bereiche sind zu Fuß gut erreichbar.
Die Plaza de Banderas zeigt Flaggen von 123 Gemeinden des Departements Boyacá, die gemeinsam ein farbenfrohes Ensemble bilden. Eine ewige Flamme brennt hier ohne Unterbrechung als dauerhaftes Symbol der Erinnerung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.