Cojines del Zaque, Präkolumbianische Zeremonialsteine in Tunja, Kolumbien
Cojines del Zaque sind zwei runde Sandsteinblöcke, die im Zentrum von Tunja stehen und als archäologisches Zeugnis der vorkolumbianischen Zeit erhalten geblieben sind. Diese massiven Formationen zeigen die solide Handwerkskunst und waren einst zentrale Punkte für religiöse und administrative Aktivitäten der frühen Bewohner der Region.
Die Steine entstanden während der Zeit der Muisca-Konföderation und spielten eine zentrale Rolle in der Verwaltung und religiösen Praxis der nördlichen Gebiete. Ihr Erhalt über Jahrhunderte zeigt ihre Bedeutung für die damalige Gesellschaft und ihre Widerstandsfähigkeit gegen die Zeit.
Die Steine waren für die Muisca-Kultur von tieferer Bedeutung als nur als Verzierung, sie dienten als Orientierungspunkte für religiöse Zeremonien und das tägliche Leben. Der Ort verbindet bis heute die Geschichte des Volkes mit dem Raum, in dem Menschen zusammenkamen, um ihre Beziehung zur Natur und den Himmel auszudrücken.
Der Ort liegt zentral in Tunja und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, ohne dass spezielle Ausrüstung oder Vorkenntnisse erforderlich sind. Besucher sollten sich auf einfache Gehwege vorbereiten und die besten Ansichten finden sich tagsüber bei gutem Wetter.
Die Oberflachen der Steine sind auf eine Weise gestaltet, die der Sonne folgt - die östliche Seite ist flach und die westliche Seite geneigt, was zeigt, wie das Volk die Himmelsbewegungen in seine Bauweise integrierte. Diese feinen Details sind leicht zu übersehen, aber für diejenigen, die genauer hinschauen, eröffnen sie eine neue Perspektive auf das Verständnis der alten Bewohner.
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