Guatavita, Hochgelegener See im Departamento Cundinamarca, Kolumbien.
Der Guatavita-See liegt auf 3.000 Metern über dem Meeresspiegel in den Anden und weist eine kreisförmige Form auf, die durch die Auflösung unterirdischer Salzablagerungen über Millionen von Jahren entstanden ist.
Der spanische Conquistador Gonzalo Jiménez de Quesada erreichte den See im Jahr 1537 während seiner Expedition auf der Suche nach Gold, lenkte europäische Aufmerksamkeit auf diese indigene heilige Stätte und löste zahlreiche Versuche zur Bergung von Schätzen aus.
Die Muisca führten Zeremonien am Guatavita-See durch, bei denen ihr Häuptling, mit Goldstaub bedeckt, von einem Floß ins Wasser tauchte und dabei der Wassergöttin Schätze opferte, was zur Legende von El Dorado führte.
Besucher können den Guatavita-See von Bogotá aus in etwa zwei Stunden mit dem Auto erreichen und dabei ungefähr 75 Kilometer durch malerische Landschaften im Departamento Cundinamarca zurücklegen.
Der See bleibt als Naturschutzgebiet geschützt, wo Artefakte aus Gold und Silber von zeremoniellen Objekten in Tiefen von bis zu 125 Metern entdeckt wurden, was historische Berichte über Muisca-Opfergaben bestätigt.
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