Departamento de Córdoba, Departement in der nördlichen Karibikregion, Kolumbien
Córdoba ist eine Verwaltungseinheit im nördlichen karibischen Raum Kolumbiens und umfasst Ebenen, Küstengebiete und den Fluss Sinú, der durch die Hauptstadt Montería fließt. Die Landschaft wechselt zwischen flachen Weiden, Sumpfgebieten entlang der Mündung und sanften Hügeln im südlichen Landesinneren.
Diese Verwaltungseinheit entstand 1952, als sich das Gebiet von Bolívar löste und ein eigenes Territorium bildete. Die Grenzen wurden auf Grundlage alter Handelswege und Flussläufe gezogen, die seit Jahrhunderten die Mobilität der Bevölkerung bestimmten.
Die Bewohner dieser Verwaltungseinheit bewahren die Webkunst und Töpferei der Zenú, deren geometrische Muster heute noch auf Märkten und in Werkstätten zu sehen sind. Fischer nutzen jahrhundertealte Techniken in den Flussmündungen, während ihre Boote an hölzernen Stegen vertäut liegen.
Innerhalb dieser Verwaltungseinheit erleichtern Überlandbusse und kleinere Fahrzeuge die Verbindungen zwischen den Gemeinden, während Flussboote in den Feuchtgebieten verkehren. Reisende finden in den größeren Ortschaften Märkte, Gaststätten und einfache Unterkünfte.
In den Überschwemmungsgebieten des Sinú leben Wasserbüffel, die Bauern zur Arbeit und als Milchlieferanten halten. Kinder reiten manchmal auf ihren breiten Rücken, wenn die Tiere zum Fluss getrieben werden.
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