Paramillo National Natural Park, Schutzgebiet in Antioquia und Córdoba, Kolumbien.
Der Paramillo ist ein Naturschutzgebiet, das sich über zwei Bundesländer erstreckt und Lebensräume von den tropischen Regenwäldern bis zu hochgelegenen Bergwiesen umfasst. Das Gebiet beherbergt eine Vielzahl von Flüssen, die für die Wasserversorgung der umliegenden Regionen entscheidend sind.
Das Gebiet war lange Zeit in Privatbesitz von Familien während der Besiedlung Antioquia, bis es vom Staat erworben wurde. Die Umwandlung in ein Schutzgebiet verfolgte das Ziel, die Artenvielfalt der Region zu bewahren.
Die im Park lebenden Embera-Katios- und Embera-Chamí-Gemeinschaften bewirtschaften ihre angestammten Gebiete und prägen das tägliche Leben durch ihre traditionellen Praktiken. Besucher können die Spuren ihrer Präsenz in der Landnutzung und ihren Umgang mit der Natur beobachten.
Das Gelände ist berghügelig und schwierig zu durchqueren, daher sollten Besucher mit stabilen Wanderschuhen und wetterfester Kleidung kommen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der trockeneren Monate, wenn die Wege leichter begehbar sind.
Der Park beherbergt eine erstaunliche Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil nirgendwo sonst auf der Welt zu finden sind. Diese Artenvielfalt konzentriert sich in verschiedenen Höhenzonen, von den wärmsten bis zu den kältesten Bereichen des Parks.
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