Departamento del Arauca, Verwaltungsdepartement im Nordosten Kolumbiens
Arauca ist ein Verwaltungsgebiet im nordöstlichen Teil Kolumbiens, das sich entlang der Grenze zu Venezuela erstreckt und von weiten Ebenen geprägt ist. Die Landschaft wird von mehreren Flüssen durchzogen, die zum Einzugsgebiet des Orinoco gehören und durch offenes Grasland fließen.
Das Gebiet erhielt 1991 den Status eines Departements, nachdem es zuvor als Intendencia verwaltet wurde. Diese Umwandlung brachte dem Territorium eine neue Stellung innerhalb der kolumbianischen Verwaltungsstruktur.
In den Ebenen leben sechs indigene Gemeinschaften, die ihre traditionellen Gebiete bewohnen und über Generationen hinweg pflegen. Einige dieser Gruppen haben ihre eigenen Sprachen und Lebensweisen bewahrt, was sich in ihren Siedlungen und im Alltag zeigt.
Die Anreise erfolgt meist über die Hauptstadt, von der aus Straßen in die verschiedenen Gemeinden führen. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Trockenzeit, wenn die Wege durch die Ebenen leichter befahrbar sind.
Die Erdölfelder im Gebiet gehören zu den wichtigsten Förderanlagen des Landes und prägen die lokale Wirtschaft seit Jahrzehnten. Die Förderung hat die Entwicklung vieler Gemeinden beeinflusst und neue Verbindungen in die entlegenen Ebenen gebracht.
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