Pico Bolívar, Berggipfel in Mérida, Venezuela
Pico Bolívar ist der höchste Berggipfel der venezolanischen Anden und liegt auf 4.978 Metern über dem Meeresspiegel in Mérida. Der Gipfel ragt über die umliegenden Täler hinaus und ist von steilen Felswänden und ehemals vergletscherten Hängen umgeben.
Der Berg hieß ursprünglich La Columna und erhielt 1934 seinen heutigen Namen, um Simón Bolívar zu ehren, den Anführer der Unabhängigkeitsbewegung. Der Namenswechsel wurde von Tulio Febres Cordero vorgeschlagen und seither offiziell verwendet.
Eine Bronzebüste von Simón Bolívar steht auf dem Gipfel und markiert den höchsten Punkt des Landes, ein Symbol für die nationale Identität. Bergsteiger aus verschiedenen Regionen kommen hierher, um diesen Punkt zu erreichen und die Erinnerung an den Freiheitskämpfer zu ehren.
Der Aufstieg erfordert technische Ausrüstung wie Seile, Gurte und Karabiner, sowie zusätzliches Eisgerät je nach Wetterlage. Körperliche Vorbereitung und Erfahrung im alpinen Gelände sind notwendig, da die Höhenlage und das Gelände anspruchsvoll sind.
Die Gletscher des Berges, die während des Pleistozäns eine Fläche von 600 Quadratkilometern bedeckten, sind seit 2012 vollständig verschwunden. Dieses Phänomen macht den Gipfel zu einem Zeugnis für die schnellen klimatischen Veränderungen in den Tropen.
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