Meridabahn, Seilbahn in Libertador, Venezuela.
Die Seilbahn von Mérida ist ein Transportsystem im Bundesstaat Libertador, Venezuela, das sich über vier Sektionen erstreckt und unterschiedliche Höhenlagen in der Bergregion miteinander verbindet. Die Gesamtstrecke führt von der Stadt bis zu einem Aussichtspunkt nahe dem Gipfel des Pico Espejo.
Ein Projekt des Andenvereins aus dem Jahr 1952 führte zur Planung dieser Anlage, deren Bau die Zusammenarbeit von Firmen aus mehreren Ländern erforderte. Nach jahrelanger Arbeit wurde die Strecke 1960 für Besucher geöffnet.
Der Name verweist auf die Anden-Stadt Mérida, die als Tor zum Nationalpark Sierra Nevada gilt und häufig von Wanderern und Bergsteigern besucht wird. Wer die Seilbahn nutzt, kann beobachten, wie sich Vegetation und Temperatur innerhalb weniger Minuten radikal ändern.
Warme Kleidung ist unerlässlich, da die Temperatur auf den oberen Abschnitten stark abfallen kann und Schnee auch außerhalb der Wintermonate möglich ist. Wer unter Höhenkrankheit leidet, sollte vorher einen Arzt konsultieren und langsam aufsteigen.
Diese Anlage erreicht eine Endhöhe von 4765 Metern über dem Meeresspiegel und gilt damit als höchste Seilbahn weltweit. Der Höhenunterschied zwischen der Talstation und der Bergstation überschreitet 3000 Meter.
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