Potosí, Kolonialruinen in Táchira, Venezuela.
Potosí ist eine Ruinenanlage in Táchira, die aus den Resten einer ehemaligen Bergansiedlung besteht, wobei eine Steinkirchenfassade von etwa 26 Metern Höhe die Überreste von Häusern überragt. Die Struktur steht teilweise unter Wasser und markiert die Landschaft mit ihren aufrecht stehenden Mauern und Fundamenten.
Das Dorf wurde 1985 von der venezolanischen Regierung überflutet, um einen Wasserkraftdamm am Uribante-Stausee zu errichten. Die Kirche überstand Abrissversuche und blieb teilweise über dem Wasserspiegel sichtbar.
Der Ort war einst ein Bergdorf, in dem Menschen zusammenlebten, bevor das Wasser kam. Wenn der Wasserspiegel sinkt, kommen ehemalige Bewohner zurück und erzählen von ihren früheren Tagen an diesem Ort.
Der Zugang zum Ort ist wetterabhängig und am besten möglich, wenn der Wasserspiegel des Stausees während Trockenperioden, besonders bei El Niño, sinkt. Besucher sollten sich auf wechselnde Bedingungen vorbereiten und den Zustand des Wassers überprüfen.
Die Kirche wurde mit Sprengstoff zerstört werden sollte, aber ihre Struktur war zu robust und blieb stehen, als ob sie dem Wasser trotzen wollte. Heute markiert sie mit ihrer Präsenz einen untergegangenen Ort und erinnert an die Kraft, die Architektur haben kann.
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