Venezuela, Land im nördlichen Südamerika
Venezuela ist ein südamerikanisches Land im Norden des Kontinents, das sich von der Karibikküste bis zu den Amazonas-Niederungen erstreckt. Das Territorium umfasst die Anden-Bergkette, die Llanos-Ebenen, tropische Regenwälder und mehrere große Flüsse, die in den Atlantik und die Karibik münden.
Das Gebiet erklärte 1811 unter Simón Bolívar seine Unabhängigkeit von Spanien und gehörte zu den ersten südamerikanischen Republiken. Im 20. Jahrhundert veränderte die Entdeckung großer Erdölvorkommen die Wirtschaft und die politische Entwicklung grundlegend.
Der Name leitet sich vom italienischen Venedig ab, da frühe europäische Entdecker Pfahlbauten im Maracaibo-See sahen und an die Lagunenstadt erinnert wurden. Die Bevölkerung feiert regionale Feste mit Joropo-Tänzen, afrikanischen Trommeln und karibischen Rhythmen, während auf den Straßenmärkten tropische Früchte, Arepa-Teigfladen und frisch gefangener Fisch angeboten werden.
Der Flughafen Simón Bolívar bei Caracas dient als wichtigster internationaler Ankunftspunkt, während regionale Terminals in Maracaibo und Valencia weitere Verbindungen bieten. Der amerikanische Dollar wird im Alltag häufig neben der offiziellen Währung verwendet.
Der Catatumbo-Blitz am Maracaibo-See erzeugt an bis zu 280 Nächten im Jahr kontinuierliche elektrische Entladungen über mehrere Stunden. Dieses natürliche Lichtspektakel entsteht durch die Kollision warmer Winde vom See mit kühler Bergluft aus den Anden.
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