Miranda, Bundesstaat im Norden Venezuelas
Miranda ist ein Bundesstaat im Norden Venezuelas, der sich zwischen dem Karibischen Meer und den bergigen Gebieten entlang des Tuy-Flusses erstreckt. Die Region verbindet Küstenebenen mit Hochlandtälern und bildet einen geografischen Übergang zwischen den Anden und der Karibikküste.
Das Territorium war vor der spanischen Ankunft von den Völkern der Caracas, Teques und Mariches bewohnt. Die Kolonialmacht verwandelte die Gegend in eine Anbauzone für Weizen, Kakao und andere Feldfrüchte.
Der Bundesstaat pflegt zahlreiche landwirtschaftliche Traditionen, einschließlich des Kakaoanbaus in Barlovento, der fast die Hälfte der venezuelanischen Produktion ausmacht.
Los Teques dient als Hauptstadt und verbindet sich über Autobahnen mit der nahegelegenen Metropole Caracas. Die Küstengemeinden und das Barlovento-Gebiet erreicht man über Landstraßen, die durch Täler und Hügellandschaften führen.
Die Region vereint einundzwanzig Gemeinden mit sehr unterschiedlichem Charakter, von dicht besiedelten Vorstädten am Rand von Caracas bis zu Plantagen und Fischerdörfern am Meer. Diese Vielfalt macht den Staat zu einem der abwechslungsreichsten Verwaltungsgebiete des Landes.
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